Das Franklebener Schloss, von 1597 bis 1603 von Dietrich von Bose im Renaissance-Stil errichtet, wurde bereits im hohen Mittelalter als Wasserburg angelegt und war von 1326-1945 im Besitz der Familie Bose. Ein Wassergraben umgibt die Vierflügelanlage aus verputzten Bruchsteinen.

Die Hauptfront wird von zwei halbrunden Ecktürmen mit geschweiften Hauben flankiert. Links der Frontmitte befindet sich ein zweiachsiger Erker und davor die doppelseitige Freitreppe mit einer Hochwassertafel von 1735 und Wappentafeln. Ein Rundbogenportal mit Sitznischen und Torwächterköpfen dient als Zugang zum Hof.

In der Nordwestecke des Hofes steht der Treppenturm mit geschweifter Haube. Im Inneren des Schlosses befindet sich ein gotisches Gewölbe. In den Obergeschossen findet man zum Teil Renaissance-Holzdecken. Durch Privatisierung des Gebäudes versucht man Vandalismus und fortschreitendem Verfall entgegenzuwirken.

In unmittelbarer Nähe des Schlosses entsteht der größte künstliche See Deutschlands - der Geiseltalsee.

Mehr darüber: www.pfaennerhall.de


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